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Stand: 11.09.2016

Pressemitteilung

Caritas-Zentrum feiert mit Kunden Geburtstag der Caritas

Die heilige Elisabeth mit Brotkorb.

"Eigentlich wollte unser Verband diesen 100. Geburtstag groß feiern und dazu die Kund*innen unseres Caritas-Zentrums zu einem Festessen einladen", sagt Claudia Wetzler, die zusammen mit Kollegin Marlen Bauer das Caritas-Zentrum Speyer leitet. Zudem begeht die katholische Kirche am 19. November den Elisabethen-Tag. Die heilige Elisabeth ist die Patronin der Caritas. "Mit lokalen Prominenten aus Kirche und Politik wollten wir an diesem Tag unsere KundInnen bewirten, ganz im Geiste der heiligen Elisabeth", berichtet die Leiterin. 

Aber Corona habe dem Caritas-Zentrum einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Trotzdem wollen wir mit unseren Kund*innen feiern und haben uns eine corona-konforme Aktion überlegt", erzählt Leiterin Marlen Bauer. "Wir werden jeder Kundin und jedem Kunden, an diesem Tag statt einer Rose und Brot, wie es die Legende besagt, eine Grußkarte und einen Christstollen schenken", kündigt Marlen Bauer an.

Ihr Anliegen: "Da wir als Caritas-Zentrum Speyer viele Außenstellen haben, möchten wir gerne unsere Geschenke genauso wie unsere Beratungsarbeit vor Ort in der Fläche des Landkreises verteilen und so vielen Menschen eine kleine Freude in dieser Zeit bereiten."

Da die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auch in der Arbeit des Caritas-Zentrums zu spüren sei, " ist es uns gerade deshalb wichtig, weiterhin für die Menschen da zu sein. Dies möchten wir am Tag der heiligen Elisabeth besonders feiern und ein Zeichen setzen" betont Claudia. Wetzler.

Stichwort Heilige Elisabeth - Patronin der Caritas

Als Landgräfin von Thüringen hat Elisabeth (1207 bis 1231) das Kloster in Eisenach unterstützt, Armenviertel besucht und sich um Bedürftige gekümmert. In Verbindung mit ihren Wohltaten, die sie gegen den Willen ihrer Familie durchsetzte, sollen sich wundersame Ereignisse zugetragen haben, wie das bekannte Rosenwunder. Darin heißt es, dass Elisabeth eines Tages auf dem Weg in die Stadt war, um den Armen Brot zu geben, obwohl es ihr bei Strafe verboten war. Dabei trifft sie die Mutter ihres Mannes, die ihre Barmherzigkeit nicht gut findet und ihr eine Falle stellen will. Auf die Frage, was sie in dem Korb habe, antwortet Elisabeth, es seien Rosen im Korb. Ihre Schwiegermutter bittet sie, das Tuch zu heben, was Elisabeth tut, und die Schwiegermutter erblickt tatsächlich nur Rosen.

Bereits vier Jahre nach ihrem Tod, 1235, wurde sie heiliggesprochen. Seit dem frühen 19. Jahrhundert erlebt ihre Verehrung neuen Aufschwung, besonders das Rosenwunder findet weithin Beachtung. Früher wurden nach altem Brauch an ihrem Gedenktag, dem 19. November milde Gaben und Geschenke an Bedürftige verteilt. Mancherorts werden auch traditionelle "Elisabethbrote" in Erinnerung an das Rosenwunder der heiligen Elisabeth gebacken und Brot und Rosen verschenkt.

Text: Caritas-Zentrum Speyer

 

 

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