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Stand: 11.09.2016

Pressemitteilung

Veranstaltung Kitas in Kooperation mit Caritas-Zentrum Speyer zum Sozialraum Speyer West

bunte KinderhändeBeTa-Artworks-Fotolia

Im Gemeindezentrum St. Hedwig in Speyer haben sich Mitarbeiterinnen der katholischen Kindertagesstätten in Speyer – aber auch städtischer Einrichtungen am 4. Dezember getroffen, um mehr über Sozialraum-Orientierung zu erfahren und ihre gegenseitige Vernetzung unter diesem Oberbegriff weiter zu entwickeln. Die Veranstaltung war ein gemeinsames Projekt des Caritas-Zentrums Speyer und der Pax-Christi-Gemeinde Speyer. Als Referent nahm Dr. Christoph Rüdesheim teil, Leiter des Theologisch-Pastoralen Institut in Mainz und sowohl Theologe als auch Organisationsberater tätig. Als Expertengruppe waren Marlen Bauer vom familienbegleitenden Dienst des Caritaszentrums, Ulrike Dietz-Frübis vom Caritas-Kinderchutzdienst sowie die Elternbegleiterinnen Sabrina Wöhlert, Kindertagesstätte St. Elisabeth und Tatjana Ritter, KindertagesstätteSt. Hedwig, dabei.

Der Einstieg war ungewöhnlich: Nach der Begrüßung schickte Diakon Paul Nowicki die etwa 25 Teilnehmer für eine Viertelstunde hinaus ins Stadtviertel Speyer West zum Schauen und Fotografieren: Was ist das für ein Viertel, was fällt auf? Anschließend wurden die Fotos gemeinsam angesehen und kommentiert.

Wie Diakon Nowicki erklärte, geht es bei dem Projekt vor allem darum, von den Kindertagesstätten ausgehend die Familien zu unterstützen, wobei diese nicht als Objekte, sondern als eigenständige Partner und Familienexperten wahrgenommen werden. Eine Erziehungspartnerschaft soll aufgebaut werden. “Familie schaffen wir nur gemeinsam“, so Nowicki. Kindertagesstätten und andere Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sind keine isolierten Stellen, sondern sind verknüpft mit der Lebenssituation der Familien. Sozialraum-Orientierung bedeute nichts anderes, als diese Erkenntnis zur Basis von Familienarbeit zu machen.
In dem Vortrag von Dr. Christoph Rüdesheim ging es dann um die Entwicklung der Gemeindearbeit hin zur Sozialraum-Orientierung und den Prinzipien dieser Orientierung. Vorrangiges Ziel ist derzeit, das Netzwerk der Einrichtungen dichter zu knüpfen und alle im Netzwerk auf den gleichen Stand zu bringen.
Auch auf Seiten der städtischen Einrichtungen ist das Interesse groß, ebenso gibt es Vorstellungen, etwa Grundschulen in das Netz einzubeziehen.
So nahmen auch Gäste aus Speyer Nord an der Tagung teil, um sich ein Bild über die Arbeit des Netzwerks zu machen.

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